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Katalog und weitere Artikel zur Ausstellung

Beiträge namhafter Wissenschaftler, hochwertige Objektfotografien, faszinierende Unterwasseraufnahmen (Prestel Verlag)


Über 1,5 Mio. Besucher
Bereits über 1,5 Mio. sahen die Ausstellung in Berlin (Martin-Gropius-Bau), Paris (Grand Palais) und Bonn (Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland).

Franck Goddio Society

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Über Franck Goddio


Der französische Unterwasserarchäologe Franck Goddio war nach seinem Studium an der Ecole Nationale de la Statistique et de l’Administration Economique in Paris, das er mit einem Diplom in Mathematik und Statistik abschloss, zunächst als Finanzberater für die Vereinten Nationen und nationale Organisationen tätig. Seit den frühen 1980er Jahren widmete sich Franck Goddio dann ausschließlich seiner Forschungstätigkeit im Bereich der Unterwasserarchäologie und gründete 1985 das Institut Européen d’Archéologie Sous-Marine (IEASM) in Paris. Durch jahrelange Erfahrungen mit der Ortung und Bergung von Schiffwracks und seit 1992 auch durch die Suche nach versunkenen Städten entwickelte Franck Goddio im Laufe der Zeit einen einzigartigen Forschungsansatz, der ihn weltweit zu einem der führenden Unterwasserarchäologen macht.

In den vergangenen zwanzig Jahren entdeckte Goddio mehr als vierzehn historisch wertvolle Schiffe, die mehrere Jahrhunderte lang unentdeckt auf dem Meeresgrund gelegen hatten. Dazu gehören unter anderem chinesische Dschunken aus dem 11. bis 15. Jahrhundert, die spanische Galeone San Diego oder die L’Orient, das Flaggschiff Napoleon Bonapartes. Einige seiner bedeutendsten Entdeckungen waren Teile des versunkenen Königsviertels von Alexandria (1996) und die antiken Städte Heraklion und Kanopus in der Bucht von Abukir im Jahre 2000.

Bei seinen Forschungs- und Bergungsmis­sionen hält Franck Goddio strenge archäologische Standards ein und arbeitet eng mit nationalen und lokalen Behörden, Wissenschaftlern und international renommierten Forschungsinstituten zusammen. Seit 2003 besteht eine Kooperation mit der Universität Oxford, wo das Oxford Centre for Maritime Archaeology gegründet wurde. Finanziert werden Goddios Arbeiten seit rund zehn Jahren von der Hilti Foundation. Der Unterwasserarchäologe ist Autor vieler Bücher, wissenschaftlicher Artikel und Publikationen, in denen er über seine Forschungen und Bergungsarbeiten berichtet. Verschiedene Ausstellungen präsentieren die Funde und machen sie einem breiten Publikum zugänglich. Zusätzlich sind mehrere Dokumentarfilme von Discovery Channel, Point du Jour und Spiegel TV produziert und welt­weit ausgestrahlt worden.